Grabformen

Hier stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten mit Fotos vor. Weitere Informationen finden Sie in der Friedhofsordnung.

Reihengrabstätten Einzelgräber

Bild: Remke

Reihengrabstätten sind Grabstätten für Erdbeisetzungen, die der Reihe nach belegt werden und erst im Todesfall für eine Nutzungszeit von 30 Jahren abgegeben werden.

Wahlgrabstätten

Bild: Remke

Wahlgrabstätten sind Grabstätten für  Beisetzungen in Särgen oder Urnen. Die Lage wird mit dem Erwerber und im Einvernehmen mit dem Friedhofsträger bestimmt. Es gibt ein- und mehrstellige Grabstätten. Das Nutzungsrecht für die Dauer von 30 Jahren erworben.
Es dürfen statt einer Erdbeisetzung maximal zwei Urnen pro Grabstelle beigesetzt werden.

Pflegeleichte Rasenerdgräber

Bild: Remke

Pflegeleichte Rasenerdgräber werden als Reihengräber (Einzelgräber) und als ein- und zweistellige Wahlgräber für Erdbeisetzungen in Särgen für eine Nutzungsdauer von 30 Jahren vergeben. Der überwiegende Teil der Grabstelle besteht aus Rasen, der durch den Friedhofsträger gepflegt wird. Lediglich am Kopfende der Grabstelle ist ein Streifen abgeteilt, der auf Wunsch von den Hinterbliebenen selbst bepflanzt werden kann oder aber als Mulchfläche angelegt wird. Innerhalb dieses Streifens sollen die Hinterbliebenen einen Grabstein aufstellen oder eine Namenstafel anordnen. Blumen, Kränze und Grablichter dürfen nur innerhalb dieses Streifens abgestellt werden, um die Rasenmäharbeiten nicht zu behindern.

Rosenbogenanlage

Bilder: Remke

Die Idee der Rosengemeinschaftsgräber beruht auf einer hochwertig gestalteten Anlage in Form eines sich aus dem Boden herauswölbenden Pflanzbeetes. Hierzu wurde ein lang gestreckter Erdhügel in dem Grabfeld vor der Kapelle angelegt und mit attraktiven Strauchrosen, Lavendel und lange blühenden Schmuckstauden bepflanzt. Für die Angehörigen bestehen keine Gestaltungsmöglichkeiten.

In der Rosenbogenanlage sind Urnenbestattungen möglich.

Vor dem Rosenbogen sind Erdbestattungen möglich.
Die Erdbeisetzungen werden als Einzelgräber und Partnergräber für einen Zeitraum von 30 Jahren vergeben. Die Beisetzungen erfolgen in den Rasenflächen zwischen dem Rosenhügel und den umgebenden Hauptwegen.

Am Kopfende der Grabstellen werden Natursteinquader in das Rosenbeet gelegt, auf denen Namensin-schriften in Form eines Blattes angebracht werden. Hierfür werden Rosenblätter aus Bronzeguss nachgebildet, in die die Namensinschriften und die Lebensdaten eingearbeitet sind.
Auf den Steinquadern können Blumen und Gestecke abgelegt werden. Blumenschmuck in größerem Umfang kann außerdem auf den Flächen um eine zentrale Gedenkskulptur abgelegt werden.

Baumgräber

Bild: Remke

Im Traufbereich vorhandener Bäume wurden amöbenförmige Bodendeckerteppiche aus immergrünen, schattenverträglichen Stauden und Gehölzen gepflanzt. Die Bodendeckerflächen sind mit einem Band aus dreizeiligem Natursteinpflaster eingefasst. Hier sind Bestattungen für Urnen in Einzel- und Partnergräbern möglich. In das Pflasterband eingesetzte, niedrige Natursteinstelen dienen als Träger für die Anbringung der Namensinschriften der Verstorbenen. Auf dem Natursteinpflasterband können Blumen und Kränze abgelegt sowie auch Grablichter aufgestellt werden. Ansonsten bestehen für die Angehörigen keine eigenen Gestaltungsmöglichkeiten.
Die Gräber werden vergeben für die Beisetzung von Urnen in Einzel- und Partnergräbern für einen Zeitraum von 25 Jahren.

Gedenkplatz für Früh- und Totgeburten

Bild: Remke

Der Gedenkplatz für Früh- und Totgeburten ist eine gemeinschaftliche Grabstätte für Tot- und Fehlgeborene. Das gemeinschaftliche Grabbeet ist in Jahrsteilungen untergliedert. Die Beisetzungen eines Jahres finden innerhalb eines Beetabschnittes statt, in einer gemeinsamen Beisetzung mehrer Tot- und Fehlgeborene oder auf Wunsch auch als einzelne Beisetzung. Es wird eine Ruhefrist von 12 Jahren zugewiesen.
Die Friedhofsverwaltung übernimmt die Pflege der Grabstätte. Eine Gestal-tungsmöglichkeit der Hinterbliebenen besteht nicht. Für die Kennzeichnung der Jahresbeete wird von der Friedhofsverwaltung auf der Einfassung der Grabstätte eine Jahreszahl angebracht.
Auf der Sonnenkugel aus Granitstein im Mittelpunkt der Anlage kann auf Wunsch der Vorname des Frühverstorbenen eingebracht werden, oder sofern noch keiner besteht ein Sternsymbol. Die Ausführung übernimmt ein von der Friedhofsverwaltung beauftragter Steinmetz.
Die Ablage von Blumen auf der Einfassungskante aus Naturstein ist möglich.

Kontakt

Pfarrbüro "Herz-Jesu"
Karlsplatz 1
59065 Hamm
Telefon: 02381 62966
Telefax: 02381 65120
E-Mail an PfarrbueroHJ

Pfarrbüro "Maria Königin"
Sorauer Straße 18
59065 Hamm
Telefon: 02381 64137
Telefax: 02381 675666
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